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Corona-Pandemie -Hygienehinweise für die Schulen in Baden-Württemberg          

Gültig ab: 29.06.2020

Corona-Pandemie Hygienehinweise für die Schulen in Baden-Württemberg

INHALT

1.Zentrale Hygienemaßnahmen

2.Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure

3.Hygiene im Sanitärbereich

4.Infektionsschutz in den Pausen

5.Risikogruppenfür einen schweren Krankheitsverlauf6.Wegeführungund Unterrichtsorganisation

7.Besprechungen,Konferenzenund Veranstaltungen

8.Meldepflicht

 

VORBEMERKUNG

Die Vorgaben des §1 Absatz 2 Corona-VO der Landesregierung in der jeweils geltenden Fassung sind zu beachten. In der Regel verfügen Schulen nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen einrichtungsspezifischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festgelegt sind, um durch ein hygieneorientiertes Verhalten und ein gesundheitsförderliches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und alleran der Schule Beteiligten beizutragen.Die vorliegenden Hinweise dienen als Ergänzung zu dem von der einzelnen Schule erstellten Hygieneplan. Die Hinweise sind auch dann zu beachten, wenn für die Schule keine Verpflichtung zur Aufstellung eines Hygieneplans besteht. Schulleitungensowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen bezüglich der Hygiene mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Alle Beschäftigten der Schulen, die Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die aktuellen Hygienehinweise der     

Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)bzw. des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten jeweils auf geeignete Weise zu unterrichten. Die Gesundheitsbehörden stellen hierfür Materialien zur Verfügung, z. B. unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.deoder https://km-bw.de/Coronavirus.

Bei der individuellen Gestaltung der innerschulischen Verkehrswege müssendieFlucht-und Rettungswege aus Sicherheitsgründen freigehalten werden. Durch die Verwendung von Absperrmaterialien (Bodenmarkierungen, Markierungsbän-der, Hinweisschilder, Pylone, Haltepfosten, sonstige Befestigungen o. ä.) dürfen keine zusätzlichen Gefahrenstellen (z. B. Rutschgefahr, Stolperstellen, Brandlasten) geschaffen werden.

 

1.ZENTRALE HYGIENEMAßNAHMEN

 

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion über die Atemwege. Darüber hinaus ist eine Infektionsübertragung auch indirekt über die Hände möglich, die dann mit Mund-, Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen.Die wichtigsten Maßnahmen im ÜberblickAbstandsgebot: Mindestens 1,50 m Abstand halten. Davon ausgenommen sind solche Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist; in diesen Fällen sindgeeignete Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Die Lehrkräfte, Eltern, Beschäftigten und andere Erwachsene haben auch in Grundschulen untereinander das Abstandsgebot von 1,50m einzuhalten. Für die Kinder in der Grundschule, zueinander und zu Erwachsenen, gilt das Abstandsgebot nicht. Für sie ist es besonders wichtig, die im Weiteren dargestellten Hygienemaßnahmen einzuhalten und umzusetzen, um das Infektionsrisiko dadurch zu reduzieren. Diese sind mit den Kindern deshalb altersentsprechend einzuüben und umzusetzen.
Gründliche Händehygiene(z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung, nach dem Toiletten-Gang) durch

a) Händewaschenmit hautschonenderFlüssigseife für 20 –30 Sekunden (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) oder, wenn dies nicht möglich ist,

b)Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschennicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert wer-den. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/desinfektionsmittel.html).

 

Husten-und Niesetikette

:Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

 

Mund-Nasen-Bedeckung tragen:

Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Im Unterricht ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungbei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich, gleichwohl aber immer zulässig. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden wollen, so spricht nichts dagegen. Für die Grundschülerinnen und Grundschüler ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch dann nicht vorgeschrieben, wenn der Mindestabstandunterschritten wird. Für den richtigen Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckunghat das Sozialministerium Informationen zusammengestellt: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/meldung/pid/auch-einfache-masken-helfen/

 

Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen oderNase fassen.

 

Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschüttelnpraktizieren.

 

Öffentlich zugängliche Handkontaktstellenwie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der Hand anfassen, z. B. Ellenbogen benutzen.

 

Bei Krankheitszeichen(z. B. Fieber,trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen) in jedem Fall zu Hause bleibenund ggf. medizinische Beratung/ Behandlung in Anspruch nehmen.

 

Hilfsangebote

Das Pädagogisch-Theologische Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (ptz) bietet einen Seelsorge-Chatroom für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte. Der Chat ist von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr jeweils von ausgebildeten Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern besetzt. Den Zugang zum Seelsorge-Chat finden Sie unter https://www.kirche-und-religionsunterricht.de/.

 

Dort wird auch noch auf weitere Hilfsangebote verwiesen:

 

Der Deutsche Verband der Psychologen und Psychotherapeuten hat eine kostenlose Hotline zur anonymen Beratung geschaltet, um belastete Personen zu beraten: Tel. 0800 77 22 44 (täglich von 8-20 Uhr)
Für Eltern, Schülerinnen und Schüler gibt es das Ulmer Familientelefon, das bei Lagerkoller, Überforderung, Krisen zuhört und berät. Tel. 0170 71 00 666  (24 Stunden, 7 Tage die Woche)

Unter folgendem Link finden Sie alle bisherigen Schreiben des Kultusministeriums zum Coronavirus:

 

https://km-bw.de/Coronavirus

 

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